Über uns
Der Verein besitzt derzeit zwei landwirtschaftliche Grundstücke. Das kleinere, mit einer Fläche von einem Hektar, befindet sich in Kolewa, einer Gemeinde wenige Kilometer vom Indischen Ozean entfernt, etwa 1,5 Autostunden von Mombasa. Die Landschaft ist hier leicht hügelig, und das feuchtwarme Küstenklima sorgt für Regen, fruchtbare Böden und gute Voraussetzungen für den Anbau von Getreide und Gemüse.
Etwas weiter nördlich von Kolewa, zwischen Kilifi und Malindi, befindet sich außerdem ein großes Grundstück mit einer Fläche von zehn Hektar. Dieses Grundstück wird ebenfalls als Ackerland genutzt; die Bodenverhältnisse und die Vegetation sind hier jedoch deutlich anders als in Kolewa. Der Boden ist trocken und sandig, und soweit man schaut, erstreckt sich wildes Buschland. Dies stellte uns zu Beginn unserer Arbeit vor große Herausforderungen. Seit 2025 haben wir jedoch begonnen, den Boden kontinuierlich zu kultivieren und das Buschwerk samt seiner tiefen Wurzeln zu entfernen, sodass mittlerweile eine größere Fläche landwirtschaftlich genutzt werden kann.
Malaikas Idee ist es, dass die solidarische Landwirtschaft den Boden, das Saatgut, den Dünger und alles andere, was für den Anbau benötigt wird, zur Verfügung stellt, damit die Frauen gemeinsam Landwirtschaft betreiben können. Zu den Arbeiten in der Gruppe gehören die Bodenbearbeitung vor der Aussaat und die Ernte. Die Frauen von Malaika treffen sich regelmäßig, um die anstehenden Arbeiten zu besprechen, Ideen auszutauschen und gemeinsam zu beten.
Alles, was durch die Solidaritätslandwirtschaft geerntet wird, wird aufgeteilt. Einerseits nehmen die Mitglieder der Vereinigung Lebensmittel mit nach Hause, andererseits versorgt sich der Feldarbeiter Andrea damit. Die restlichen Erträge gehen an das gemeinsam betriebene Malaika-Restaurant, das sich im Nachbardorf Vipingo befindet.